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Wasserstand Zwenkauer See:

Wasserstand derzeit um die 112,50 m ü.NHN bis Fertigstellung der Harth-Schleuse und des Harth-Kanals.

Endwasserstand nach Fertigstellung (ca.2020-22): 113,5 m ü.NHN

 
 
 


Hafen Zwenkau
Webcam Hafen Zwenkau
Zwenkauer See
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Fotogalerie Zwenkau
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Zwenkauer See – künftig der größte See im Leipziger Neuseenland

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Zwenkauer See – künftig der größte See im Leipziger Neuseenland
Fakten zum See
Die Geschichte des Sees
Der Masterplan
Projektbausteine am Nordufer
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Der Kanalverbund
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Weniger als vier Meter bis zum Wasserendstand!

Masterplan

Die Zukunft des Sees hat längst begonnen: So schippert bereits seit 2008 das Fahrgastschiff “Santa Barbara“ über den See. Wie bei keinem anderen See lässt sich der schnelle Wandel der Landschaft so beeindruckend miterleben. Am 10. Mai 2009 wurde das Hafenbecken übergeben. Heute kann man beobachten, wie das maritim-touristische Zentrum im Umfeld eifrig wächst.

Der nächste wichtige Meilenstein wird der Kanal in Richtung Cospudener See sein. Dieses Bauwerk soll noch „im Trockenen“ gebaut werden, deswegen wurden die Baumaßnahmen noch im Jahr 2012 begonnen. Mit diesem Kanal wird ein durchgängiger Bootsverkehr bis in die Leipziger City möglich sein (Kurs 1). Der Zwenkauer See wird dann ganz seine Qualitäten ausspielen können: Nur wenige Minuten Autofahrt trennen Wasser und Grün von der urbanen Kultur und Aktivität im Herzen der Stadt Leipzig.

Der Zwenkauer See wird sich zu einem Schwerpunkt des Segelsports entwickeln und einmal doppelt so groß sein wie sein kleiner Bruder, der Cospudener See. Besondere Chancen ergeben sich für das Nordufer des Zwenkauer Sees, unmittelbar südlich des Freizeitparks BELANTIS mit seinen 550.000 Jahresbesuchern. Hier liegen bereits Planungen für eine Seebrücke und ein Band an touristischen Einrichtungen vor.

Dass der See bereits heute seinen besonderen Reiz mitten im Leipziger Neuseenland hat, zeigte sich Anfang 2010. Hunderte von Langläufern drehten auf maschinell gespurten Loipen ihre Runden um den Zwenkauer See.

Die ersten Bewohner sind in ihre neuen Häuser am KAP Zwenkau eingezogen, die Erschließungsarbeiten sind abgeschlossen, der Stadtpark mit dem gelogischen Lehrpfad ist fertiggestellt, der Spielplatz wurde von den kleinen Zwenkauer Seepiraten erobert.

Ja, die das Gebiet rund um das KAP Zwenkau nimmt Gestalt an.

Quelle: ZV Neue Harth/ Stadt Zwenkau

Zum Schutz der Stadt Leipzig während des Hochwassers 2013 wurden anfang Juni rund 20 Millionen m³ Wasser aus der Weißen Elster durch das fertiggestellte Einlaufbauwerk bei Zitzschen in den See eingestaut. Damit nahm der Zwenkauer See allein rund ein Drittel der im gesamten sächsischen Raum eingestauten Wassermengen auf. Der Pegel stieg innerhalb weniger Tage um fast drei Meter an, zudem verbesserte sich der pH-Wert um etwa einen Grad. Ohne Schaden für die Planungen und Bauarbeiten der aktuellen Vorhaben, bespielsweise das Auslaufbauwerk bei Hartmannsdorf, genommenen zu haben, ist der Zwenkauer See damit seinem Ziel - dem Erreichen des Endwasserstandes - ein großes Stück näher gekommen.


Fakten zum See nach Flutungsende 2014

•    Wasserfläche: ca. 9,7 km²
•    Volumen: ca. 172 Mio. m³
•    Maximale Ausdehnung Ost/West: ca. 5.300 m
•    Maximale Ausdehnung Nord/Süd: ca. 3.300 m
•    Maximale Wassertiefe: ca. 48,5 m
•    Mittlere Wassertiefe: ca. 17,7 m
•    Uferlänge: ca. 22 km
•    Tägl. Einleitung Flutungswasser aus Tagebau Profen: ca. 40 m³/min
•    Endwasserstand: ca. 113,50 m ü NN (Ende 2014)
•    Einstau Hochwasserspeicher: ca. 18,5 Mio. m³


Geschichte Zwenkauer See

Statt der Einstellung am 30.09.1999 war ursprünglich ein Betrieb des Zwenkauer Tagebaus bis 2005 unter Opferung der Elsteraue und Teile des Eichholzes geplant. Den Protesten engagierter Bürger und des Heimat- und Bürgervereins mit dem damaligen Bürgermeister Herbert Ehme an der Spitze war es zu verdanken, dass die Baggerschaufeln früher als geplant zum Stehen kamen. Neben Protestbriefen und Bürgerforen konnte vor allem eine eindrucksvolle Demonstration die beteiligten Entscheidungsträger beeindrucken. So bildeten am 17.02.1993 2500 Menschen eine Lichterkette und zogen unter der Bekundung ihrer Botschaften von den Imnitzer Lachen bis zum Abzweig Zitzschen.
Nach intensiven Verhandlungen unter Beachtung der Interessen der Bergleute und Zwenkauer Bürger beschloss der Regionale Planungsverband im Mai 1993 eine geänderte Abbautechnologie. Die besagte, dass Zwenkau als Sanierungstagebau weiterbetrieben wird – bis 1999. Der Grabstein Zwenkaus wurde damit umgestoßen und anstatt dessen der Grundstein für die Zukunft gelegt. Der letzte Kohlenzug rollte am 30.09.1999 über die Schienen.
Mit der Absicht, das riesige Tagebaurestloch zu rekultivieren nahm die Vision des Seebades am Zwenkauer See Form an. Die Planungsarbeiten begannen auf Hochtouren zu laufen.
Am 09.03.2007 schließlich begann die Flutung des Zwenkauer Sees. Der damalige Ministerpräsident Sachsens gab den Befehl zum „Wasser marsch!“ per symbolischen Knopfdruck.


KAP Zwenkau
Am nördlichsten Punkt Zwenkaus entsteht derzeit ein neues Stadtquartier mit einzigartiger wie außergewöhnlicher Adresse für Wohnen, Arbeiten und Genießen – das KAP Zwenkau. Das zukunftsträchtige Gesamtprojekt basiert auf dem Bebauungsplan 27 der Stadt Zwenkau „Seebad Zwenkau“. Dieser sieht die Entstehung von Misch- und Wohngebieten vor. Aktuell entstehen individuelle Wohnquartiere.
Terrassenhäuser, Stadtvillen, Höfe am See oder Kaskaden – die verschiedensten Ansprüche werden hier erfüllt und lassen das maritime Ambiente des Hafens und Sees verspüren.
Ebenso ist das KAP Zwenkau zweifelsfrei eine repräsentative Unternehmensadresse und bietet Platz für Einrichtungen z.B. der Bildung, Gesundheit, Kultur, Dienstleistung und Gastronomie. Als „ Zugang“ Zwenkaus zum See fungiert das KAP Zwenkau magnetisch für Einheimische und Besucher.
Der Bergbaupavillon bietet neben einer Ausstellung der Bergbaugeschichte eine erstklassige Sicht auf den Hafen, Belantis und die Skyline von Leipzig.
Auf den Uferpromenaden verbreitet sich in naher Zukunft beim Bummel das maritime Flair. Das Fahrgastschiff Santa Babara schippert vom KAP aus in die interessanten Weiten der neu entstandenen Wasserlandschaft und der geplante Stadtstrand lädt bald zum Baden und Entspannen an Sommertagen ein.
Näheres zum Wohnen, Arbeiten und Genießen erfahren Sie auf www.zwenkauer-see.com


Stadthafen

Am nördlichsten Zipfel Zwenkaus wurde 2009 das Hafenbecken fertiggestellt. Im westlichen Teil des Hafens befindet sich der Sporthafen, der in naher Zukunft Platz für 160 Boote bietet. Rund um diesen Bereich sollen Bauten für Gastronomie und Hotellerie, Büro- und Dienstleistungen und Freizeitwohnungen entstehen. Auf dem Mittelpier, der westlichen und östlichen Teil trennt, wird sich die Hafenmeisterei befinden. Der Technische Hafen im östlichen Teil verfügt über 40 Liegeplätze. Hier werden vorrangig die typischen Hafengewerbe wie z.B. die Werft und restliche Teile der Hafenmeisterei errichtet, dennoch wird auch hier Platz für Büro- und Dienstleistungsgewerbe vorhanden sein. Die Ostmole, die an den Technischen Hafen grenzt, bietet neben einem Parkplatz für 130 PKWs Trockenliegerplätze sowie Stellplätze  für Wohnmobile mitsamt Waschplatz.

Rundweg
Auf 23 km Länge entsteht um den Zwenkauer See ein asphaltierter Rundweg. Besonders einladend für Fahrradfahrer führt der Weg rund um den See vorbei an den Teilen des Masterprojektes, den wasserwirtschaftlichen und baulichen Anlagen des Sees.

Hochwasserentlastungsbauwerk Zitzschen

Der Zwenkauer See ist nicht nur für den ehemaligen Bergbau- und Industriearbeiterort von immenser Bedeutung geworden. So stellt er mittlerweile den Hauptbestandteil des Hochwasserschutzes für Leipzig dar.
Die LMBV ließ ab August 2010 in Höhe der Ortslage Zitzschen für ca. 10 Millionen Euro ein Entlastungsbauwerk errichten. Die funktionsfähige Inbetriebnahme und gleichbedeutende Sicherstellung der Flutungsbereitschaft erfolgte im zweiten Halbjahr 2012. Feierlich eröffnet wurde das Bauwerk im Mai 2013, im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Herrn Stanislaw Tillich. Zu diesem Zeitpunkt ahnte natürlich niemand der Anwesenden, dass die Funktionalität des Bauwerkes nur wenige Tage später aufs Schärfste geprüft würde. Der Zwenkauer See stellte seine Funktion als große „Schutzwanne“ für die 500.000 Einwohner große Handels- und Messestadt unter Beweis. Zum Schutz der Stadt Leipzig während des Hochwassers 2013 wurden Anfang Juni rund 20 Millionen m³ Wasser aus der Weißen Elster durch das fertiggestellte Einlaufbauwerk bei Zitzschen in den See eingestaut. Damit nahm der Zwenkauer See allein rund ein Drittel der im gesamten sächsischen Raum eingestauten Wassermengen auf. Der Pegel stieg innerhalb weniger Tage um fast drei Meter an, zudem verbesserte sich der pH-Wert um etwa einen Grad.
Auch bei normalem Pegel der Elster wird Wasser von der Elster abgeführt. Dies beschleunigt zum einen die Flutung des Sees und trägt zum anderem zur weiteren Neutralisation des Wassers bei.

Hochwasser-Betriebsauslass Knautnaundorf
Im Falle eines Hochwassers wie im Juni 2013 kann durch das Hochwasserentlastungsbauwerkes nahe Zitzschen Wasser in den Zwenkauer See geleitet werden. Gehen die Pegel der Weißen Elster und die ihrer Zuflüsse in den Gebirgsregionen zurück, wird das Stauwasser Mittels des Betriebsauslasses bei Knautnaundorf kontrolliert in die Weiße Elster und damit in Richtung Leipzig geleitet. Binnen 21 Tagen wäre der normale Wasserstand des Sees wieder erreicht. Das Bauwerk an der A38 wird voraussichtlich 2014 fertig gestellt sein.


Nordufer – Neue Harth
Gegenüber des Zwenkauer Stadthafens soll auf ca. 40ha ein Areal für Sport, Freizeit und Erholung entstehen. Das Nordufer des Zwenkauer Sees verfügt über  einen direkten Autobahnanschluss an die A38.
Die Errichtung eines Rastplatzes, sowie Ferienhäuser, Campingplätze und andere Beherbergungsmöglichkeiten sind geplant. Am Segelstützpunkt wird Seglern, Seesportlern und Anglern die Möglichkeit geschaffen, ihren Sport auf Vereinsbasis ausüben zu können.
Magnetische Funktion wird die geplante Seebrücke ausstrahlen. Als Anlegestelle für das Fahrgastschiff Santa Babara sowie als Standort gastronomischer Einrichtungen lockt sie nach Fertigstellung ihre Besucher.
Bereits 2003 eröffnete der Vergnügungspark BELANTIS, der in acht Themenwelten die Besucher zu Wasserrutsche, Achterbahn und Freiem Fall einlädt.


Freizeiteinrichtungen am Zwenkauer See wird der weitaus größte Teil der landseitigen Flächen der Natur vorbehalten bleiben. So nehmen die Freizeiteinrichtungen am Nordufer lediglich eine Fläche von ca. 37 ha, d.h. ca. 7 % der überplanten Bereiche des Nordufers ein. 83 % der Flächen werden hingegen Wald, Bereiche für naturschutzrechtlichen Ausgleich sowie andere Grünfl ächen bilden. Besondere Bedeutung kommt dabei dem westlichen sowie dem südöstlichen Ufer des Sees zu. Bereits der Braunkohlenplan Zwenkau/Cospuden enthält die Zielstellung, mit der Schaffung naturnaher Bereiche am westlichen Ufer einen großräumigen Landschaftsverbund zwischen dem südlichen Leipziger Auwald,
dem Zwenkauer See, der Elsteraue und dem Eichholz westlich von Zwenkau zu schaffen. Damit soll an die naturräumlichen Verhältnisse angeknüpft werden, welche vor Beginn der Abbautätigkeit für den Braunkohlentagebau bestanden. Im südöstlichen Bereich sind umfangreiche Sukzessionsflächen vorgesehen.


In diesen Bereichen wird die Entwicklung der Landschaft ganz der Natur überlassen und hat somit ein besonderes Potenzial zur Herausbildung von Lebensräumen seltener Tier- und Pflanzenarten. Auch große Bereiche der Wasserflächen sollen der Natur vorbehalten bleiben und somit für intensive Wassersport- und Badenutzungen nicht genutzt werden können. So sieht der Masterplan für den Zwenkauer See besonders am nordwestlichen, östlichen und südöstlichen Ufer des Sees naturnahe Bereiche mit Flachwasserzonen und Inseln vor. Tourismus und Naturschutz müssen, wie Beispiele aus anderen Freizeitregionen zeigen, kein Gegensatz sein, sondern können sich sinnvoll ergänzen und kombiniert werden. Im August 2009 wurde das Wandergebiet „Neue Harth“ eingeweiht. Der Wanderer kann nun über unterschiedliche Wanderwege bisher unentdeckte Landschaften erkunden. Zum Großteil ist heute nicht mehr erkennbar, dass man sich im Bereich ehemaliger Tagebaugebiete befindet. Schnell hat sich die Natur die Landschaft zurückerobert.

Quelle: www.neue-harth.de


Harthkanal
Nach Flutungsende des Zwenkauer Sees trennen ihn nur wenige Meter von seinem „kleinem Bruder“, dem Cospudener See. Mit dem Bau des Harthkanals steht Wassersportlern und –touristen nicht nur der Weg zum Cospudener See offen, sondern damit auch jener zum großen Gewässerverbund der Stadt Leipzig.
Eine Schleuse im nördlichen Teil des ca. 770 m langen Kanals sorgt für die Überwindung des Höhenunterschieds beider Seen, der ca. 3,5 m beträgt. So können Paddler vom Zwenkauer Hafen aus bis in den der Stadt Leipzig gelangen.
Die Fertigstellung dieses Projektes ist für die Saison 2017 geplant.


http://www.leipzigerneuseenland.de

http://www.lmbv.de/

http://www.mitteldeutscheseen.de