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Wasserstand Zwenkauer See:

Wasserstand derzeit um die 112,60 m ü.NHN bis Fertigstellung der Harth-Schleuse und des Harth-Kanals.

Endwasserstand nach Fertigstellung (ca.2022): 113,5 m ü.NHN

 

Pressemitteilung des SSG

Nr. 05/21

Städte- und Gemeindetag fordert neue Ansätze der Corona-Schutzpolitik, die den Menschen Perspektiven aufzeigen und Zuversicht vermitteln

Der Sächsische Städte- und Gemeindetag (SSG) setzt sich für einen Stufenplan der Corona-Schutzmaßnahmen ein. Ziel des Plans sollte sein, die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zu behalten und zugleich die Balance zwischen den gesundheitlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Folgen der Pandemiebekämpfung herzustellen. In dem Stufenplan sollte anhand messbarer Kriterien vorgesehen werden, unter welchen Voraussetzungen bestimmte Bereiche des öffentlichen, geschäftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens öffnen können. Die teilweise Wiedereröffnung der Schulen und Kitas war ein erster wichtiger Schritt. Nun müssen weitere Bereiche planbare Perspektiven erhalten.

Bert Wendsche, Oberbürgermeister der Stadt Radebeul und Präsident des SSG sagt dazu: „Viele Menschen vermissen einen Ausblick, wie wir einen Weg aus der Krise finden und mit Infektionsrisiken umgehen lernen können. Mit den zunehmend verfügbaren Impfstoffen und Schnelltests, dem Wissen um die Schutzmöglichkeiten durch Hygieneregeln und Hygienekonzepte sind wir sehr viel weiter als im Frühjahr 2020. Bundes- und Landespolitik sollten deshalb nicht allein auf das Lockdown-Konzept des vergangenen Jahres setzen. Ich bin davon überzeugt, dass wir es im gesellschaftlichen Schulterschluss schaffen können, Infektionsschutz zu wahren und zugleich Wirtschaft und gesellschaftliches Leben wiederzubeleben. Das nahende Osterfest sollte uns Anlass sein, Zuversicht zu vermitteln und das öffentliche Leben schrittweise wiederherzustellen.“

Heiko Driesnack, Bürgermeister der Stadt Königsbrück und 3. Vizepräsident des SSG ergänzt: „Wir müssen stärker die Interessen der Händler und Gewerbetreibenden in den Blick nehmen. Viele kämpfen um ihr wirtschaftliches Überleben. Es drohen aussterbende Innenstädte, wenn Läden und Geschäfte nicht bald wieder öffnen können. Es gibt mittlerweile wirksame und kluge Hygienekonzepte; Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen sollten wieder loslegen können.“

Der SSG hält es auch für zumutbar, nach Lockerungen wieder Einschränkungen vorzusehen, wenn es das Infektionsgeschehen erfordert. „Das Auftreten von Mutationen und die Lage bei unseren tschechischen Nachbarn zeigen deutlich, dass die hart erarbeitete positive Entwicklung im Freistaat Sachsen keine Einbahnstraße sein muss. Dennoch sollten wir nicht in Angst und Vorsicht erstarren, sondern immer der jeweiligen Lage angemessene und verhältnismäßige Maßnahmen vorsehen. So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkung wie notwendig. Wenn wir dies den Menschen gut erklären und sie sich darauf einstellen können, werden das auch die meisten mittragen“, so Wendsche.

Dresden, 18. Februar 2021
Kontakt:
Falk Gruber, Grundsatzreferent
Telefon: 0351/8192-110, Telefax: 0351/8192-222
Mobil: 0160/8873286
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