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Wasserstand Zwenkauer See:

Wasserstand derzeit um die 112,50 m ü.NHN bis Fertigstellung der Harth-Schleuse und des Harth-Kanals.

Endwasserstand nach Fertigstellung (ca.2020-22): 113,5 m ü.NHN

 
 
 


Hafen Zwenkau
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Zwenkauer See
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Fotogalerie Zwenkau
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Natur und Umwelt

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Imnitzer Park Zwenkau
Rekultivierungsgebiet „Neue Harth“
Elsteraue südlich Zwenkau
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Das westlich von Zwenkau liegende, 150 ha große Waldgebiet „Eichholz“ stand in direkter Verbindung zum Leipziger Auwald, bevor es durch den Zwenkauer Tagebau getrennt wurde. Im Süden des Eichholzes liegt das etwa 60 ha umfassende Flächennaturdenkmal „Imnitzer Lachen“  - ehemalige Lehmstiche, die als Angelgewässer und Vogelschutzgebiet zu den wertvollsten Biotopen des Territoriums gehören. Der Imnitzer Park, ebenso am südlichen Rande Zwenkaus, ist ein 11 ha großer historischer Landschaftspark, der ehemals zum Rittergut der Familie Imnitz gehörte. Am nördwestlichen Rande des Tagebauloches führt die impossante vierrreihige Lindenallee zu einer kleinen Anhöhe, auf der die künstlich geschaffene Tempelruine „Trianon“ steht. Beide – Lindenallee und Trianon - erinnern an den abgebaggerten Ort Eythra und sind heute ein beliebtes Ausflugsziel für Rad- und Wandertouren und einer der schönsten Freiluftorte für Hochzeitstrauungen des Standesamtes Zwenkau. Nordöstlich an den Zwenkauer See angrenzend befindet sich das Rekultivierungsgebiet „Neue Harth“ Seit dem Ende der dortigen Braunkohleförderung wurde dieses Gebiet vorrangig mit Birken und Pappeln rekultiviert.  



Eichholz Zwenkau (LSG) 150 ha
Imnitzer Park (FND) 8 ha
Imnitzer Lachen (FND) 20 ha
Döhlener Holz, (FND) 3 ha
Neue Harth
Elsteraue südlich Zwenkau (LSG)

 

Naturdenkmale: Lindenallee Eythra, Eibe im Pfarrgarten Zwenkau, Femelinde in Tellschütz

 


 

Der Imnitzer Park in Zwenkau ist ein elf Hektar großer Landschaftspark, der ehemals zum Rittergut der Familie Imnitz  gehörte. Das Rittergut war zuletzt im Privatbesitz der Familie Kees, die nach 1945 im Rahmen der Bodenreform enteignet wurde. Das um 1800 erbaute Herrenhaus war ab 1950 Kinderheim und ist jetzt Kindertagesstätte. Vom Herrenhaus führt eine breite Freitreppe hinab in die Gartenanlage. Dieser Teil des angrenzenden Parks gehört zum Kindergarten mit Spielanlagen, großer Wiese und mehreren Findlingen. Vermutlich war dieser Teil des Gartens früher eine gärtnerisch anspruchsvoll gestaltete Anlage, die in den Landschaftspark mit verzweigtem Wegesystem überleitete.
Der einst so beliebte und viel begangene Waldpark befand sich lange Zeit in einem verwahrlosten Zustand. Seit Mitte der 90er Jahre wird er wieder gepflegt. Ein auwaldtypischer dichter Baumbestand mit einer eingeschlossenen großen Waldwiese und ein altes Grabensystem prägen den Park. Vermutlich wurde es früher aus der Alten Elster bzw. dem Batschke-Floßgraben, einem ehemaligen Nebenlauf, gespeist. Das – lange trocken gefallene – Grabensystem ist nun von Unrat befreit und vernässt das Auengebiet wieder mit Regenwasser, das aus dem Zwenkauer Gewerbegebiet durch eine unterirdische Rohrleitung in den Imnitzer Park fließt. Auf diese Weise wird der durch Grundwasserabsenkung gefährdete Baumbestand erhalten.
Der Imnitzer Park ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Elsteraue. Im Park und seiner Umgebung, wie zum Beispiel im nahe gelegenen Eichholz, lässt es sich heute wieder herrlich spazieren gehen.
Besichtigung: Park öffentlich, Zugang Auenstraße
Herrenhaus nicht öffentlich, Kindertagesstätte „Maria Franz“

 


 

Um 1900 war das nordöstlich von Zwenkau gelegene Waldgebiet, welches bis an Markkleeberg und Leipzig reichte, ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Stadtbewohner. Seit dem Ende der dortigen Braunkohleförderung wurde dieses Gebiet vorrangig mit Birken und Pappeln rekultiviert. Bei einem Ausflug in die "Neue Harth" findet man zwar nicht die gemütliche naturbelassene Landschaft, hat von diesen wiederaufgeforsteten Flächen jedoch einen herrlichen Einblick in das riesige Tagebauloch, dem zukünftigen Zwenkauer See. Das Rad- und Wanderwegenetz zwischen Zwenkau, dem Cospudener See, nach Großdeuben, Markkleeberg, aber auch südlich nach Böhlen wird im Rahmen der Entwicklung des Zwenkauer Sees ausgebaut. 

 


 

Dem Lauf der "Weißen Elster" folgend, kann man durch die "Elsteraue" über Wiederau bis Pegau oder auf der Radwegverbindung Zwenkau – Groitzsch in die angrenzenden "Schnauderaue" per Fuß oder Fahrrad gelangen. Von dort aus führt der Elsterradweg bis Zeitz.