Logo Stadt Zwenkau
  Sie sind hier: Home Stadt und Ortsteile Kirchen / Glaubensgemeinsch.
 
EFRE


Banner
 

Wasserstand Zwenkauer See:

Wasserstand derzeit um die 112,50 m ü.NHN bis Fertigstellung der Harth-Schleuse und des Harth-Kanals.

Endwasserstand nach Fertigstellung (ca.2020-22): 113,5 m ü.NHN

 
 
 


Hafen Zwenkau
Webcam Hafen Zwenkau
Zwenkauer See
Webcam Zwenkauer See
Fotogalerie Zwenkau
Fotogalerie Zwenkau

Glaubensgemeinschaften - Kirchen - Kirchen/Gotteshäuser in Zwenkau

Beitragsseiten
Glaubensgemeinschaften - Kirchen
Kirchen/Gotteshäuser in Zwenkau
Alle Seiten


Laurentiuskirche Zwenkau

" Die Stadtkirche St. Laurentius begegnet uns heute als barocke Kirche, die mittelalterliches Mauerwerk in sich birgt. Ein Stadtbrand hatte 1712 den spätgotischen Bau zerstört. Erst 1727 konnte das wiedererrichtete Bauwerk geweiht werden, nun mit einem schönen, in gegenschwüngen verlaufenden barocken Abschluß der Haube und Spitze, die eine sehr aufwenige Turmbekrönung trägt.

Bild
Damit prägt die Laurentiuskirche weithin die Stadtsilhoutte, ergänzt durch den etwas niedrigeren, ebenfalls barocken Turm der St. Johanniskirche auf dem Friedhof. Das Innere der Laurentiuskirche ist als großer Saal mit zweigeschossigen Emporen und einem Chorraum gestaltet, der durch eine vollplastische Kreuzigungsgruppe beherrscht wird. Die bis heute erhaltene einheitliche barocke Ausstattung verleiht dem Innenraum eine selten zu beobachtende Würde und Geschlossenheit." Kirchenbaurat Dr.-Ing. Gerhart Pasch, Leipzig / in: "Kirchen in Leipzig und Umgebung", Leipzig 1996

 

Die größte Kirche unserer Stadt, die am Neujahrstag 1727 geweihte Pfarrkirche St. Laurentius, wurde in den Jahren 1992 bzw. 2001-2004 aufwendig saniert und befindet sich nun - außen wie innen - in einem sehr guten Zustand. Nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten im Kirchinneren erfolgte die Wiedereinweihung vom 09. bis 16. Juli 2002 während einer Festwoche zum 275-jährigen Bestehen.

 

Abmessungen
Gesamtlänge:
ca. 37,50 m
Gesamtbreite: ca. 20,50 m
Turmhöhe: ca. 45 m ( mit Fahne 48 m)
Turmknopf (-kugel)
(Druchmesser 95 cm)
Letzte Öffnung und Reparatur April 1934 / Einlagerung von Zeitdokumenten
Wind- ("Wetter"-) Fahne
Ursprünglich aus Schmiedeeisen / jetzt Messing, vergoldet (60 cm hoch, 2,80 m breit)
Glocken
08.02.1925 Weihe des Stahlgeläuts d-f-as aus Bochum
Große Glocke 1490 mm / 1705 kg; Mittlere Glocke 1333 mm / 1226 kg; Kleine Glocke 1100 mm / 811 kg
Altar
Farbig gefasste Bildhauerarbeit von Caspar Friedrich Löbelt (1687-1762), vermutlich 1725/1726 entstanden
Altarisch Sandstein mit gerahmten Reliefs
Kanzel
Vor 1712 Kanzel mit 4 Evangelisten (Schenkung des Oberförsters Johann Meintz)
angeblich Geschenk Augusts des Starkenund aus einer Dresdner Kirche stammend
Schalldecke mit fackeltragendem Engel
3 flache farbige Reliefbilder am polygonalen Holzkörper
Kanzelfuß mit kleinen Engeln und Rankenwerk
Dekorative Malereien in den Holzfüllungen des Treppenaufgangs
Orgel
1994 Elektronisches Werk hinter historischem Prospekt

 

 

Johanniskirche Zwenkau

Auf dem Friedhof der Stadt Zwenkau befindet sich die Johanniskirche.
Im Jahre 1695 war es durch eine großzügige Spende des Ehepaares Meintz möglich, eine einfache, turmlose Kirche zu errichten. 1717 finanzierte die Witwe Meintz den Bau des Kirchturmes. 1845 wurde die Kirche umfassend erneuert. 1999 wurde die letzte, von insgesamt drei Kreuzbachorgeln in Zwenkau, in der Johanniskirche restauriert. Im September 2009 begannen die Bauarbeiten am Kirchturm und für 2010 ist eine Erneuerung des Kirchenschiffs vorgesehen. So konnte am 28.11.2009 das Bekrönungsfest gefeiert werden.

Bild

 

Saal

mitdreiseitiger Empore und schlichter Kassettendecke / Eingang Südseite, Fenster Nord- und Südseite
Kanzel
mit schönem Fuß in barockisierenden Formen
Orgel
10-stimmi, zweimanualig / von Richard Kreutzbach (erbaut 1882 / schlichter, sechsteiliger Prospekt / Westempore / Restaurierung 1999
Glocke
in "as" / Gewicht 450 kg

 

Imnitzer Auenkirche Zwenkau

Kurz vor der Reformation im 16. Jahrhundert wurde die Imnitzer Auenkirche als Kapellkirche des Rittergutes Imnitz errichtet. Sie ist somit eines der ältesten Gebäude in Zwenkau. Ursrünglich hat sie einen schlanken gotischen Dachreiter. Im ausgehenden 17. Jahrhundert wurde während einer barocken Umgestaltungsphase ein Fachwerkturm errrichtet. In den Jahren 1941 bis 1951 wurde sie durch die Katholische Kirche und bis Ende der 80er Jahre durch die ev.-luth. Zwenkauer Gemeinde stark eingeschränkt genutzt. Seitdem ist sie ungenutzt und meist nur am Tag des Offenen Denkmals im September geöffnet.

Bild
Geläut
Ursprünglich wohl 3 Glocken aus der Zeit um 1500
1788 existieren eine große, Mittel-, kleine Glocke und ein Seiger (kleine Schlagglocke)
große Glocke: im 1. Weltkrieg abgeliefert und eingeschmolzen
mittlere Glocke: 1942 Ablieferung zum "Glockenfriedhof" Hamburg Altona / Rückkehr im Mai 1948
kleine Glocke: Verbleib unbekannt
Seigerglocke: Verbleib unbekannt

 

 

Katholische Kirche Zwenkau

1950 konnte die katholische Gemeinde den wirtschaftlich angeschlagenen Gasthof „Zum Kronprinzen“ in der Marktstraße 1 erwerben. Nach den Entwürfen des Leipziger Architekten Andreas Marquart wurde der Tanzsaal zum Gotteshaus umgestaltet. Dazu musste die Seitengalerie entfernt werden und die Bühne wurde zum Altarraum. Unter großen materiellen Schwierigkeiten und durch den aufopferungsIm März 1951 war das Gotteshaus bezugsfertig. 1992 stellte man fest, dass die tragende Holzkonstruktion vom Schwamm befallen und an vielen Stellen zersetzt war. Die dadurch entstandenen Risse am ganzen Haus gewährleisteten keine Statik mehr. 1992 wurde das Pfarrhaus abgerissen. Am 14.06.1995 feierte die Gemeinde die Einweihung des neu errichteten Pfarrhauses. Im Rahmen eines Weihnachtskonzertes am 29.12.1997 erfolgt die Weihe einer neuen Ahlborn-Orgel . 2001/02 werden die Sanierungs- bzw. Erneuerungsarbeiten am Kirchenraum notwendig.

 

Kirche Zitzschen

1792 bis 1796 ist mitten auf dem Kirchplatz von Zitzschen die Dorfkirche errichtet wurden. Im Inneren der Kirche ist eine einheitliche Gestaltung zu verzeichnen. Ein besonderes Schmuckstück ist die Trampelin-Orgel, welche von den Gebrüdern für 1.000 Reichstaler 1795 eingebaut wurde. Im Jahre 1832 wurde der Kirchturm erneuert und 1894 fand einer Kirchrenovierung statt. Um 1952 wechelste die Pfarrzugehörigkeit nach Kitzen über. Der Beginn einer Kirchsanierung erfolgte 1996. Bis 1999 wird die Turmhaube erneuert und das Deckengemälde restauriert. Die Außensanierung der Kirche ist seit 2002 erfolgt.

 

Kirche Tellschütz

Die Kirchgemeinde Tellschütz kann auf ein langes Kirchenleben zurückblicken. Im Jahre 1520 wurde der Turm im spätgotischen Baustiel mit Spitzbogenportal erbaut. Gottesdienste wurden in der Zeit von 1758 bis 1761 wegen Baufälligkeit in die Kirche nach Großdalzig verlegt. 1765 wurde das Kirchenschiff und der Kanzelaltar gebaut. Aus einer älteren Tellschützer Kirche stammen die Bronzeglocken, welche 1400, 1456 und 1478 gegossen wurden. In den Jahren 1993 bis 1997 wurde die Kirche saniert. Der Turm und das Dach des Kirchenschiffes wurden neu gedeckt. Denkmalgerecht erneuert wurden die Turmuhr, die Fassade, die Eingangstüren, die Fenster und der Innenbereich mit Altar, die Emporen, die Bänke, der Fußboden, die Orgel usw.. Am 05.11.2006 fand die Glockenweihe nach Restaurierung und elektronischer Umrüstung statt.

Anm.d.Red.: Diese Kirche ist am 10.01.2015 bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

 

Kirche Großdalzig

Seine erste Erwähnung fand der Kirchturm in seiner jetzigen Fassung im Jahre 1664. 1776 wurde die jetzige Form des Kirchenschiffes fertig gestellt. Die Kirche wurde 1875/76 erneuert und aus französischen Geschützen Glocken gegossen. Im Zweiten Weltkrieg musste die Großdalziger Kirchgemeinde auch ihre Bronzeglocken abgeben. 1958 hat man drei Stahlgussglocken im Turm eingebaut. Ab 1990 gab es umfassende Reparaturen und Sanierungen in der barocken Kirche.


.

 


 

Text: Ortschronist Dietrich Wünschmann