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Wasserstand Zwenkauer See:

Wasserstand derzeit um die 112,50 m ü.NHN bis Fertigstellung der Harth-Schleuse und des Harth-Kanals.

Endwasserstand nach Fertigstellung (ca.2020-22): 113,5 m ü.NHN

 
 
 


Hafen Zwenkau
Webcam Hafen Zwenkau
Zwenkauer See
Webcam Zwenkauer See
Fotogalerie Zwenkau
Fotogalerie Zwenkau

Stadtname- und symbole

  • Ersterwähnung als "Zuenkouua" (latein. Bezeichnung von 974) / Name in zahlreichen Versionen (slaw., deutsch)

  • Heutige Schreibweise erstmals 1612 nachgewiesen, ab 1840 (siehe Lokalstatut) offiziell

  • Zahlreiche Ausdeutungen des Ortsnamens
    • altsorbisch zwekowa = Laut, Läuten (Fluchtburg, in der bei Gefahr zur Warnung der Bewohner geläutet wurde)
    • oberwendisch wenk = Kranz (K.der den Burgwardsmittelpunkt umgebenden Dörfer)
    • weiterhin : Rittersitz des Zwenk / "außerhalb des Walddickichts" / Ableitung von Schwennigke oder Schwenke = großer Wald (auch : Ort am Abflußgraben!)
  • Beiname "Mausezwenke"
    • volkstüml. mausen = stehlen Legendäre überfälle von Handelszügen im "Diebesgrund" (aber : duba = Eiche !) /
    • die dem toten Konrad von Lothringen in der Schlacht auf dem Lechfeld 955 von "Zwenkauern" (Slawen) "gemauste" Ritterrüstung
    • zahlreiche Episoden, in denen Zwenkauern erstaunliche Diebereien nachgesagt werden
    • Ableitung von "Maus" belegbare Mäuseplagen in der Region (also nicht ortstypisch !)
    • Ableitung von "Maut" (Zoll) Sperrung der Handelsstraße nach Leipzig für Kaufleute

  • Stadtfarben Weiß / Blau (nachgewiesen seit 1659)

  • Stadtflagge in den Stadtfarben / mit Stadtwappen

  • Stadtwappen, -siegel

  • Alte Form = Rost des Hlg. Laurentius (vgl. Wappenstein von 1486 in der Laurentiuskirche), angebl. bis 1632 in dieser Form als Wappen belegt, als Stadtsiegel bis um 1800 / Seit 17.Jh. Laurentiusdarstellung mit Rost und Palmzweig gebraucht (nachweisl. seit 1659) / Führung des Wappens angebl. durch DDR-Behörden 1971 untersagt, seit Mai 1990 auf Stadtratsbeschluß wieder verwendet, seit Juni 1992 mit Genehmigung des sächs. Innenministeriums

Weitere Informationen beim Historischem Ortsverzeichnis von Sachsen