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Wasserstand Zwenkauer See:

Wasserstand derzeit um die 112,50 m ü.NHN bis Fertigstellung der Harth-Schleuse und des Harth-Kanals.

Endwasserstand nach Fertigstellung (ca.2020-22): 113,5 m ü.NHN

 
 
 


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Zwenkauer Bergbaugeschichte - AFB 18

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Abraumförderbrücke „AFB 18“ im Tagebau Zwenkau

Die Abraumförderbrücke „AFB 18“ im ehmaligen Tagebau Zwenkau mit ihrem letzten Standort in Höhe Zitzschen  ist allen Bewohnern der Region noch gegenwärtig.
Mit der Stilllegung des Tagebaus 1999 und der Sprengung der AFB 18 im Jahr 2001 begann eine Idee, die Tagebaugeschichte zu erhalten und daran zu erinnern. Zwenkau war vom Tagebau bedroht und geschunden, doch ebenso war Jeder in dieser Region auch damit verbunden. Seit der Eröffnung des Bergbauausstellungspavillons im April 2006 können Besucher das Modell der „AFB 18“ und eine Ausstellung „Die Abraumförderbrücke und Ich“ in der Ausstellungsetage anschaulich erleben.

Technische Daten zur Abraumförderbrücke Böhlen II im Tagebau Zwenkau:

Hersteller: Mitteldeutsche Stahlwerke Lauchhammer
Auftragserteilung zum Bau: 16.08.1937
Montagebeginn: 19.03.1939
Inbetriebnahme: 30.07.1939
Stilllegung: 31.12.1998
Auslegerlänge: 153m
Dienstgewicht: 7.250t
Förderleistung: 9.800t/h
Maximale Fahrgeschwindigkeit:          
5,5m/min
Maximale Spannweite: ca. 523m (Eiffelturmhöhe:320 m)
Sprengung: 14.12.2001

AFB 18

Mit einer Gesamtlänge von über 520 m war der Vergleich zum Eiffelturm mit einer Höhe von 320 m hoch gar nicht so weit hergeholt. Zwar ist der Eifelturm 50 Jahre älter, aber trotzdem konnte man die 1939 erbaute Abraumförderbrücke als eines der Wahrzeichen der Region bezeichnen.
Die genietete und feingliedrige Konstruktion im Tagebau Zwenkau war über 60 Jahre alt. Bis Ende 1998 war sie in Betrieb. Aus dem Tagebau Zwenkau wurden 600 Millionen Tonnen Kohle gewonnen. Sie war die älteste erhaltene Förderbrücke ihrer Art in Deutschland. Jedoch konnte sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht als technisches Denkmal erhalten werden. Lange wurde um ihren Erhalt gekämpft.