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Wasserstand Zwenkauer See:

Wasserstand derzeit um die 112,60 m ü.NHN bis Fertigstellung der Harth-Schleuse und des Harth-Kanals.

Endwasserstand nach Fertigstellung (ca.2022): 113,5 m ü.NHN

 
 
 


Hafen Zwenkau
Webcam Hafen Zwenkau
Zwenkauer See
Webcam Zwenkauer See
Fotogalerie Zwenkau
Fotogalerie Zwenkau

Zwenkau - natürlich verbunden

Ehemals umschlungen vom Braunkohletagebau ist Zwenkau eine blühende, familienfreundliche Stadt inmitten des einzigartigen Landschaftswandels im Leipziger Südraum. Der PAVILLON mit Bergbauausstellung und Restaurant ist das erste markante Gebäude am Stadthafen KAP ZWENKAU, von dessen Sonnenterrasse man einen unvergleichlichen Ausblick auf den künftig größten See im Leipziger Neuseenland, auf die Pyramide des Vergnügungsparks BELANTIS, den Aussichtsturm Bistumshöhe und die Silhouette von Leipzig hat. Weitere sehenswerte Ziele in Zwenkau sind: Rathaus, Laurentiuskirche, Historischer Ratskeller, Bauhaus Rabe, „Trianon“ und Lindenallee Eythra im Zwenkauer Eichholz, Elsteraue entlang der „Weißen Elster“, „Sattelhof“, Wasserturm, „Schützenhaus“ und KulturKino. Zwenkau liegt an touristischen Pfaden wie „Straße der Wettiner“, „Straße der Braunkohle“, „Grüner Ring Leipzig“, Umwelttechnologieroute, 7-Seen-Wanderweg, der Neuseenlandfahrradroute und unweit des „Elsterradweges“. Zwenkau ist Ausrichterort der „neuseen classics – rund um die braunkohle“, dem größten Radsport- und Familienfest in den neuen Bundesländern. Auch Zwenkaus idyllische Ortsteile sind mit dem Rad zu entdecken: Großdalzig, Kleindalzig, Löbschütz, Rüssen-Kleinstorkwitz, Tellschütz und Zitzschen.

Zwenkau – die lebens- und liebenswerte Stadt am Zwenkauer See
Mit Flutungsbeginn des Zwenkauer Sees zum Jahresbeginn 2007 stand Zwenkau noch unter dem Motto „Bald fahr´n wir über´n See“. Seit dem 12. Juli 2008 ist dies bereits Realität. In rasantem Tempo schreitet die Entwicklung im und um den Zwenkauer See voran. Auf dem Fahrgastschiff MS „Santa Barbara“, kann man den Landschaftswandel mittendrin vom Wasser aus erleben. Sie werden staunen, wie sich die Böschungsabschnitte stetig ändern und einzigartige Gebilde, Krater, aber auch herrlich blühende Naturregionen erleben. Dabei erfahren Sie vom Kapitän viel Wissenswertes, um wie viel der Wasserstand steigt  und an welcher Stelle im See sich die ehemalige Kirchturmspitze des weg gebaggerten Ortes Eythra befand. Winzig klein erscheint das 150 Personen fassende Schiff, wenn es am gigantischen Zwenkauer Stadthafen KAP ZWENKAU vorbei fährt, welcher am 10. Mai 2009 beim 1. Zwenkauer Hafenfest von der LMBV an die Stadt Zwenkau übergeben wurde. Wenn Sie schon jetzt einen Hafenrundgang starten und die Molen begehen, können Sie sich bei einer steifen Seeprise, die um die Ohren weht, das Ausmaß der Hafeneinfahrt und die Größe des etwa 2014 voll gefluteten Sees erahnen. Die Endwasserstandshöhe von 113,5 m NN ist rings um den See mit markanten weißen Tafeln markiert. Den besten Ausblick haben Sie allerdings von der Sonnenterrasse des Bergbauausstellungspavillons am KAP ZWENKAU, sogar mit einem kostenlos nutzbaren Fernrohr.
Seit April 2006 ist dies das erste markante Gebäude am künftigen Stadthafen und ein beliebtes Ausflugsziel am Zwenkauer See. Die Glas- und Stahlkonstruktion des architektonisch interessanten Pavillons am KAP ZWENKAU erinnert in seinem Aussehen an die Abraumförderbrücke AFB 18. Diese war eine der weltweit größten und ältesten Abraumförderbrücken und ein bekanntes Wahrzeichen für die Entwicklung des Braunkohleabbaus in und um Zwenkau. Sie wurde 2001 gesprengt und demontiert. Das Modell der Abraumförderbrücke ist das Kernstück in der Ausstellungsetage zur Bergbaugeschichte. Im Außengelände des Pavillons befinden sich weitere Schauobjekte und die Nachbildung eines Bergbauschachtes, versehen mit Informationstafeln. Weiterhin beherbergt das Gebäude die Gaststätte "Reinhardts Kartoffelhaus PELLE am KAP KAP ZWENKAU", eine Eventetage "Weitblick" und die nicht zu verpassende Se(e)hterrasse, von der man einen hervorragenden Ausblick auf den See, die Silhouette des Vergnügungsparks BELANTIS, auf die 15 km entfernte Stadt Leipzig und auf die künftige Gewässerverbindung zum Cospudener See hat. Mit 970 Hektar wird er der größte See im Leipziger Neuseenland und in seiner Zwenkau umschlingenden Form wohl der Außergewöhnlichste und Schönste – ja sogar einmal größer als der bayrische Tegernsee - sein. Der Zuzug vieler junger Familien ist ein Zeichen für die Erfolgsgeschichte Zwenkaus in einem rasanten Tempo. Wer von diesem Tempo der Entwicklung überrascht ist, den wird noch mehr „Rasantes“ überholen, wenn man künftig den See umrunden möchte. Mit der Verwirklichung eines 25 Kilometer langen und bis zu 6 Meter breiten Radwanderweges um den Zwenkauer See wird gleichzeitig eine Trainings- und Wettkampfstätte für den Lauf- und Radsport geschaffen.
Der Radweg wird erst in den nächsten Jahren fertig sein, das Rennen jedoch hat Zwenkau schon – die „neuseen classics – rund um die braunkohle“. Seit sechs Jahren etabliert sich Zwenkau als Veranstalter- und Ausrichterort dieses größten Radsportfestes im Landkreis Leipzig Land und in den neuen Bundesländern. Auf der ehemaligen Abbaukante führt schon jetzt ein viel genutzter 23 km langer Seerundweg, ein begehrtes Domizil für Ausflügler und Hobbysportler.


Wenn Sie zum ausgeschilderten Stadthafen KAP ZWENKAU fahren, durchqueren Sie unser schönes liebenswertes Städtchen, indem es viel Sehenswertes zu entdecken gibt. Also machen Sie unbedingt länger Halt oder vereinbaren Sie doch vorab eine Stadtführung mit den Mitgliedern des Heimat- und Museumsvereines Zwenkau und Umgebung e. V. Im Zentrum befindet sich die Laurentiuskirche mit einem Barockaltar mit überlebensgroßen Sandsteinfiguren. Gegenüber steht das Rathaus, ein ehemaliges Schloss- und Amtsgericht mit einem schönen Innenhof und zwei Brunnen. Am Marktplatz in unmittelbarer Nähe sind ein barockes Bürgerhaus und der künftig sanierte historische Ratskeller zu entdecken. Von dort aus erreichen Sie über die Pfarrgasse das älteste Haus mit Sichtfachwerk von Zwenkau, den liebevoll sanierten Sattelhof. Eine wieder aufgebaute Scheune von Heuersdorf soll das Hofensemble komplettieren. Der Wasserturm thront als technisches aber funktionstüchtiges Denkmal weithin sichtbar über Zwenkau. Das Haus Rabe erweckt internationales Interesse mit seiner Bauhausarchitektur von Adolf Rading. Leider ist es öffentlich nicht zugängig. Trubel herrscht dagegen im neu sanierten Schulzentrum Zwenkau. In den Farben Blau und Gelb wie Himmel und Sonne oder wie das glitzernde Wasser des künftigen Zwenkauer Sees strahlt die Fassade der Grundschule und die des Regenbogen Hortes. Der bis Ende 2013 realisierte Anbau der Grundschule und der Ersatzneubau einer Turnhalle mitsamt Speiseversorgung ergänzen den Schulkomplex gemeinsam mit dem Freien Gymnasium. Die historische Gaststätte „Schützenhaus“ zeigt sich mit einem Rothenburger Erker architektonisch interessant. Die gemütliche Gaststätte mit großem Freisitz und der Parkplatz vor dem nebenan liegenden Freibad „Waldbad Zwenkau“ ist bestens geeignet als Start und Ziel für Ausflüge in unser schönes Eichholz oder Rad/Wandertouren bis in Zwenkaus idyllische Ortsteile: Großdalzig, Kleindalzig, Löbschütz, Rüssen-Kleinstorkwitz, Tellschütz und Zitzschen.


Das westlich von Zwenkau liegende, 150 ha große Waldgebiet „Eichholz“ stand in direkter Verbindung zum Leipziger Auwald, bevor es durch den Zwenkauer Tagebau getrennt wurde. Im Süden des Eichholzes erleben Sie das etwa 60 ha umfassende Flächennaturdenkmal „Imnitzer Lachen“. Dies sind ehemalige Lehmstiche, die als Angelgewässer und Vogelschutzgebiet zu den wertvollsten Biotopen des Territoriums gehören. Der Imnitzer Park, ebenso am südlichen Rande Zwenkaus, ist ein 11 ha großer historischer Landschaftspark mit ehrwürdigen alten Bäumen, der ehemals zum Rittergut der Familie Imnitz gehörte. Im Eichholz finden Sie alle Ziele ausgeschildet, so auch die imposante vierreihige Lindenallee und eine kleine Anhöhe, auf der die künstlich geschaffene Tempelruine „Trianon“ steht. Beide - Lindenallee und Trianon - erinnern an den abgebaggerten Ort Eythra und sind heute ein beliebtes Ausflugsziel für Rad- und Wandertouren und einer der schönsten Freiluftorte für Hochzeitstrauungen des Standesamtes Zwenkau. Zwenkau hat nicht nur das Eichholz zu bieten. Das nordöstlich gelegene Rekultivierungsgebiet „Neue Harth“ war um 1900 ein Waldgebiet, welches bis an Markkleeberg und Leipzig reichte, ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Stadtbewohner. Seit dem Ende der dortigen Braunkohleförderung wurde dieses Gebiet vorrangig mit Birken und Pappeln rekultiviert. Bei Ihrem Ausflug in die "Neue Harth" finden Sie zwar nicht die gemütliche naturbelassene Landschaft, haben von diesen wiederaufgeforsteten Flächen jedoch einen herrlichen Einblick auf den zukünftigen Zwenkauer See von der östlichsten Seite. Das Rad- und Wanderwegenetz zwischen Zwenkau, dem Cospudener See, nach Großdeuben, Markkleeberg, aber auch südöstlich nach Böhlen wird demnächst ausgebaut. Dem Lauf der "Weißen Elster" folgend, können Sie durch die "Elsteraue südlich Zwenkaus" über Wiederau bis Pegau oder auf der Radwegverbindung Zwenkau - Groitzsch in die angrenzende "Schnauderaue" per Fuß oder Fahrrad gelangen. Von dort aus führt der Elsterradweg bis Zeitz.


Zwenkau liegt an touristischen Pfaden wie der „Straße der Wettiner“, der „Straße der Braunkohle“, im „Grünen Ring Leipzig“, dessen Umwelttechnologieroute, dem „7-Seen-Wanderweg“ und der „Neuseenlandfahrradroute“ und ebenso an der Route der "Glück-Auf-Tour" Sachsen-Anhalts.


Wer mit dem PKW unterwegs ist, sollte direkt an der Bundesstraße 186, die zur Autobahn A 38 und in Richtung Leipzig - Markranstädt am Aussichtspunkt der LMBV rasten. Mit einem Imbiss aus der Gulaschkanone und mit einem Ausblick auf den größten westlichen Teil des Zwenkauer Sees werden Sie auf dieser beliebten Raststätte belohnt. Von hier aus können Sie der „Neuseenlandroute“ oder dem "Grünen Ring“ folgen und bis zum Vergnügungspark BELANTIS oder bis zum Aussichtsturm Bistumshöhe zwischen Zwenkauer und Cospudener See wandern oder radeln. Parallel zur B 186 verläuft die in ein künstliches Betonbett verlegte "Weiße Elster", auch ein typisches Merkmal einer Bergbauregion.   
Dieser Wandel von einer Tagebau- zur Seenlandschaft begegnet Ihnen als Besucher überall und ist bei uns in Zwenkau hautnah erlebbar.