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Grundsteuer

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Steuern
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Allgemeine Informationen

Grundsteuer A:
320 vom Hundert der Steuermessbeträge für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe


Grundsteuer B:
425 vom Hundert der Steuermessbeträge für die Grundstücke

Für Grundbesitz müssen Sie an die Gemeinde oder Stadt Grundsteuer zahlen. Land- und forstwirtschaftlicher Grundbesitz unterliegt dabei der Grundsteuer A, diese wird vom Nutzer des Grundstücks erhoben. Für alle anderen Grundstücke gilt die Grundsteuer B, sie muss vom Eigentümer beglichen werden.

Die Grundsteuer wird in der Regel aus dem Grundsteuermessbetrag, den die Finanzämter festsetzen und dem jeweiligen Hebesatz der Gemeinde, in welcher der Grundbesitz liegt, berechnet.

Verfahrensablauf

Die Höhe der Grundsteuer wird jährlich durch die Gemeinde oder die Stadt festgesetzt, entweder

  • durch den Erlass eines schriftlichen Grundsteuerbescheides oder
  • durch eine öffentliche Bekanntmachung (zum Beispiel in der Januarausgabe des Amtsblattes) für diejenigen Steuerzahler, bei denen sich die Höhe der Grundsteuer gegenüber dem Vorjahr nicht geändert hat.

Die öffentliche Bekanntmachung hat hierbei die gleiche Rechtswirkung wie ein Steuerbescheid.

Rechtsgrundlage
  • § 2 Grundsteuergesetz (GrStG) – Steuergegenstand
  • §§ 3 bis 8 GrStG – Steuerbefreiungen
  • § 9 GrStG – Stichtag für die Festsetzung, Entstehung der Steuer
  • § 10 GrStG – Steuerschuldner
  • § 19 GrStG – Anzeigepflicht
  • § 27 GrStG – Festsetzung der Grundsteuer
  • §§ 28 bis 30 GrStG – Fälligkeit, Vorauszahlungen, Verrechnungen
  • §§ 32 bis 34 GrStG – Erlass der Grundsteuer
  • § 40 GrStG – Land- und forstwirtschaftliches Vermögen
  • § 41 GrStG – Bemessung der Grundsteuer für Grundstücke nach dem Einheitswert
  • § 19 Bewertungsgesetz (BewG) – Feststellung von Einheitswerten
  • §§ 125 und 126 BewG – Land- und forstwirtschaftliches Vermögen
  • §129 BewG – Grundvermögen