Zwenkauer See – künftig der größte See im Leipziger Neuseenland - Die naturnahen Bereiche
Freizeiteinrichtungen am Zwenkauer See wird der weitaus größte Teil der landseitigen Flächen der Natur vorbehalten bleiben. So nehmen die Freizeiteinrichtungen am Nordufer lediglich eine Fläche von ca. 37 ha, d.h. ca. 7 % der überplanten Bereiche des Nordufers ein. 83 % der Flächen werden hingegen Wald, Bereiche für naturschutzrechtlichen Ausgleich sowie andere Grünfl ächen bilden. Besondere Bedeutung kommt dabei dem westlichen sowie dem südöstlichen Ufer des Sees zu. Bereits der Braunkohlenplan Zwenkau/Cospuden enthält die Zielstellung, mit der Schaffung naturnaher Bereiche am westlichen Ufer einen großräumigen Landschaftsverbund zwischen dem südlichen Leipziger Auwald,
dem Zwenkauer See, der Elsteraue und dem Eichholz westlich von Zwenkau zu schaffen. Damit soll an die naturräumlichen Verhältnisse angeknüpft werden, welche vor Beginn der Abbautätigkeit für den Braunkohlentagebau bestanden. Im südöstlichen Bereich sind umfangreiche Sukzessionsflächen vorgesehen.
In diesen Bereichen wird die Entwicklung der Landschaft ganz der Natur überlassen und haben somit ein besonderes Potenzial zur Herausbildung von Lebensräumen seltener Tier- und Pflanzenarten. Auch große Bereiche der Wasserflächen sollen der Natur vorbehalten bleiben und somit für intensive Wassersport- und Badenutzungen nicht genutzt werden können. So sieht der Masterplan für den Zwenkauer See besonders am nordwestlichen, östlichen und südöstlichen Ufer des Sees naturnahe Bereiche mit Flachwasserzonen und Inseln vor. Tourismus und Naturschutz müssen, wie Beispiele aus anderen Freizeitregionen zeigen, kein Gegensatz sein, sondern können sich sinnvoll ergänzen und kombiniert werden. Im August 2009 wurde das Wandergebiet „Neue Harth“ eingeweiht. Der Wanderer kann nun über unterschiedliche Wanderwege bisher unentdeckte Landschaften erkunden. Zum Großteil ist heute nicht mehr erkennbar, dass man sich im Bereich ehemaliger agebaugebiete befindet. Schnell hat sich die Natur die Landschaft zurückerobert.
Quelle: www.neue-harth.de

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